Verbrennen von Gartenabfällen

Verbrennungsverordnung regelt Zeiten und Mindestabstände | Erlaubt vom 1. März bis 15. April

Aus aktuellem Wetter-Anlass weist der Altmarkkreis Salzwedel auf die gültige Verordnung über das Verbrennen pflanzlicher Abfälle von gärtnerisch genutzten Flächen im Kreisgebiet hin. Diese regelt, wann, wie und wo Gartenabfälle verbrannt werden können. Grundsätzlich sollten solche Abfälle jedoch kompostiert, der Bioabfallsammlung zugeführt, den Abfallwirtschafts- und Wertstoffhöfen überlassen oder anderweitig verwertet werden.

Erst wenn das nicht möglich ist, darf verbrannt werden. Als Zeiträume wurden der 1. März bis 15. April sowie der 1. Oktober bis 15. November eines jeden Jahres festgelegt. Außer an Sonn- und Feiertagen ist die Verbrennung von 11 bis 17 Uhr zulässig. Der Zeitraum des Verbrennungsvorganges sollte 2 Stunden nicht überschreiten. Beginn erst nach 11 Uhr, da dann die meiste Morgenfeuchte aus den Abfällen bereits entwichen ist und es somit zu möglichst geringen Qualmbelästigungen für die Nachbarn kommt.

Um das Allgemeinwohl nicht zu beeinträchtigen, legt die Verbrennungsverordnung zudem wichtige Verhaltensregeln fest. Dazu gehören unter anderem das Einhalten von Mindestabständen zu Gebäuden, Wald oder Leitungen, die zeitliche Begrenzung des Verbrennungsvorganges, der Verbrennungsumfang und die Beachtung der Witterungslage (Wind, trockene Witterung). Zudem ist das Feuer unter ständiger Kontrolle einer geeigneten volljährigen Person zu halten. Die Verbrennungsstelle darf nicht verlassen werden, bevor Feuer und Glut erloschen sind.

Einhalten von Mindestabständen, die die Verbrennungsfeuer haben sollten:
  • 10 Meter zu Gebäude- und Grundstückgrenzen, Leitungen sowie anderen brennbaren beziehungsweise gefährdeten Gegenständen oder Sachen.
  • 100 Meter zu Krankenhäusern, Kindereinrichtungen, Schulen, Altersheimen und Pflegeeinrichtungen.
  • 30 Meter zum Wald (im Sinne des Waldgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt).
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