Helfen Sie bitte mit: Ordnung, Sauberkeit und Achtung der Privatsphäre in Höwisch

Appell des Ortschaftsrates an alle Einwohner

Angeregt auch durch Einwohner-Beschwerden hat sich unser Ortschaftsrat in jüngerer Vergangenheit mehrfach und intensiv mit den Themen Ordnung und Sauberkeit in unserem Dorf beschäftigt. Gleich vorangestellt sei unsere Überzeugung, dass die überwiegende Mehrheit unserer Mitbewohner mit Fleiß und Kreativität ihren Anteil zu einem insgesamt positiven Ortsbild leistet. Dafür sagen wir ausdrücklich herzlichen Dank!

Leider sind es aber gerade die kleinen Ausnahmen, die auf der Durchfahrt oder bei einem Spaziergang durch unseren Ort den angenehmen Eindruck trüben und meist nachhaltig für einen insgesamt negativen Gesamteindruck sorgen. Das muss doch nicht sein!

Unser Ortschaftsrat möchte deshalb mit diesem an alle Haushalte gerichteten Appell die Aufmerksamkeit auf die Einhaltung von Ordnung und Sauberkeit lenken und die Blicke dafür schärfen. Auch wenn Sie sich selbst nicht von den nachfolgenden Bitten, Hinweisen und Anregungen angesprochen fühlen müssen – vielleicht bietet sich ja hier und da die Gelegenheit, einen Nachbarn oder andere Mitmenschen auf das eine oder andere Fehlverhalten freundlich aber bestimmt aufmerksam zu machen.

  • Pflege und Reinigung vor Grundstücken

Die Reinigung vor den Grundstücken ist im Grundsätzlichen bezüglich Zeit und Umfang in der „Straßenreinigungssatzung“ der Stadt Arendsee geregelt. Unter anderem heißt es hier: „Das Reinigen hat nach örtlichen Erfordernissen regelmäßig zu erfolgen. Die Reinigung ist in der Zeit zwischen 6 und 19 Uhr durchzuführen. Mindestens hat die Reinigung 14-tägig, jeweils spätestens am Samstag und am Tag vor Feiertagen zu erfolgen.“

Insbesondere an die nicht vor Ort wohnenden Grundstücks-Eigentümer richten wir die Bitte, doch nicht immer erst die letzte Mahnung des Ordnungsamtes abzuwarten, um ihrer Reinigungspflicht nachzukommen. Eine Alternative zum Wohle aller wäre beispielsweise die Übertragung an einen Hausmeister- oder Dienstleistungsservice vor Ort oder die Absprache mit einem guten Nachbarn. Für letzteren Fall ließe sich bestimmt auch eine nachbarschaftliche Gegenleistung zum beiderseitigen Vorteil finden.

  • Big Bags für Herbstlaub

In den kommenden Wochen dürfte das Herbstlaub unserer Straßenbäume fraglos dafür sorgen, dass die „örtlichen Erfordernisse“ die genannte Zeitspanne teils deutlich verkürzen. Das Laub der Straßenbäume können Sie gern in den drei im Ort verteilten Big Bags entsorgen – aber ausdrücklich nur das Laub der Straßenbäume.

Sollte ein Big Bag gefüllt sein, dann melden Sie dies bitte per Telefon, Mailbox oder WhatsApp unter 0160-8005600. Diese Information wird sofort weitergegeben – das städtische Bauamt hat einen zügigen Austausch der großen Laubsäcke zugesichert.

Und sofern Sie sich körperlich dazu in der Lage fühlen, wäre es in diesen Herbsttagen auch wünschenswert, dass Sie die erreichbaren jungen Austriebe an den Linden vor ihren Grundstücken entfernen. Danke!

  • Hundekot auf Straße und Gehweg

„Sch… reingetreten!“ Hundekot auf dem Gehweg ist immer wieder ärgerlich.

Gut 20 Hunde sind in unserem Dorf offiziell gemeldet. Eigentlich eine überschaubare Zahl.

Doch zunehmend sorgen die Hinterlassenschaften der Vierbeiner auch in unserem Dorf – insbesondere auf den Gehwegen – für Ärger. Aus finanziellen Gründen ist es uns leider nicht möglich, im Dorf Hundetoiletten aufzustellen. Fraglich wäre aber auch dann, ob die Mitbürger, die sich bisher schon nicht um die kleineren und größeren Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner kümmern, diese dann überhaupt nutzen würden.

Dabei sollte es doch kein Problem sein, auf Gassi-Tour eine kleine Plastiktüte mitzunehmen, um die stinkenden Haufen nicht dem Schicksal der unbedarft laufenden und radfahrenden Zeitgenossen zu überlassen …

  • Belästigung durch Drohnen

Ein weiteres Thema im Ortschaftsrat war – nicht zum ersten Mal – die Belästigung durch Drohnen. Mehrfach seien Drohnenflüge an unterschiedlichen Tagen insbesondere in den Abendstunden, manchmal aber auch in der Mittagszeit aufgefallen. Zurecht fühlten sich Einwohner davon belästigt. In Wohngebieten sind Drohnenflüge grundsätzlich verboten!

Deshalb appelliert der Ortschaftsrat auch diesbezüglich an alle Einwohner: Respektieren Sie die Privatsphäre Ihrer Mitmenschen! Bitte beachten Sie zudem, dass Film und Foto-Aufnahmen von Personen grundsätzlich nur mit deren Einverständnis erlaubt sind.

Abschließend noch eine Bitte an alle, die sich von einer Drohne in Ihrer Privatsphäre belästigt oder bedroht fühlen: Handeln Sie nicht in Selbstjustiz, rufen Sie die Polizei! In der Hoffnung, mit diesem Appell vielleicht einen Anstoß zum Nachdenken und Mittun zu geben und so auch ein wenig zu einem noch angenehmeren Zusammenleben und einem schöneren Ortsbild in unserem Dorf beizutragen.

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