Meldepflicht von Reiserückkehrern

Nach Aufenthalt in Risikogebieten zum Gesundheitsamt

Aktuell laufen die Sommerferien in Sachsen-Anhalt und damit ist auch wieder Reisezeit für viele Menschen. Seit einigen Wochen besteht wieder die Möglichkeit, auch außerhalb Deutschlands den Urlaub zu verbringen. Allerdings besteht für zahlreiche Länder – innerhalb und außerhalb Europas – eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes beziehungsweise sind diese Länder als sogenannte „Risikogebiete“ (unter anderem Ägypten, Türkei, USA, Russland, Ukraine …) durch das Robert-Koch-Institut eingestuft worden.

In diesem Zusammenhang weist die Verwaltung des Altmarkkreises Salzwedel auf die gültigen Bestimmungen derSARS-CoV-2-Quaräntäneverordnung des Landes Sachsen-Anhalt in der aktuellen Fassung hin. Diese sind noch bis zum 16. September 2020 gültig. Für Reiserückkehrer aus diesen Ländern gilt demnach die Pflicht, sich nach der Rückkehr im örtlichen Gesundheitsamt zu melden und sich zwei Wochen in die häusliche Quarantäne zu begeben. Das Begeben in die häusliche Quarantäne kann verkürzt werden oder gegebenenfalls unterbleiben, wenn ein freiwilliger COVID-19-Test durchgeführt wird und dieser negativ ist. Sobald das (negative) Ergebnis vorliegt, könne der Arbeitnehmer wieder seinen Arbeitsplatz aufsuchen.

Eine tagesaktuelle Liste der als Risikogebiet eingestuften Länder finden Sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Verstöße gegen die Quarantäneverordnung (zum Beispiel bei Nichtmelden beim Gesundheitsamt nach Rückkehr aus Risikogebiet) kann mit einer Geldbuße bis 10.000 Euro geahndet werden.

Teilen ...