„Herzlich Willkommen in Höwisch“

Heimatverein stellt Schilder an Ortseingängen auf – Privatinitiative dank Windanlagen-Sponsoring realisiert

An den Höwischer Ortseingängen werden Einwohner und Gäste jetzt mit „Herzlich Willkommen“ begrüßt. Der Heimatverein der Arendseer Ortschaft hat die beiden Schilder auf Initiative seines Mitglieds Fritz Wiese anfertigen lassen – finanziert als Sponsoring-Projekt vom Betreiber der hiesigen Windkraftanlagen, der Bürgerenergie Windpark Gagel GmbH & Co. KG.

„Vielerorts nicht nur in der Altmark zeigen Orte so ihre Gastfreundschaft – warum nicht auch in Höwisch“, warb der 70-Jährige schon vor zwei Jahren in der Mitgliederversammlung für seine Idee. Sie war angesichts der veranschlagten Kosten von rund 3.500 Euro zwar nicht unumstritten. Doch die Mehrheit der anwesenden Mitglieder unterstützte letztlich das Ansinnen, sodass der Sponsoring-Antrag gestellt werden konnte. Dieser wurde recht schnell positiv beschieden, musste zunächst aber noch auf die Umsetzung warten.

Für das Vorjahr hatte der Heimatverein nämlich die Umstellung der Höwischer Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen an die Spitze der Prioritätenliste gestellt. Und damit war das im Rahmen des Sponsoring-Vertrages jährlich für die Pflege der dörflichen Gemeinschaft und für die in der Satzung festgeschriebenen Vereinszwecke zur Verfügung stehende Geld (10.000 Euro) aufgebraucht. Unabhängig von der chronisch klammen Arendseer Stadtkasse kann damit in Höwisch das Ortsbild verschönert sowie die Feuerwehr und der Erhalt der Kirche unterstützt werden.

Als Mitglieder des Heimatvereins und am Ort interessierte Einwohner die beiden schwergewichtigen Willkommen-Tafeln – aus massiver Eiche gebaut von der Arendseer Tischlerei Fricke – jetzt montierten, war natürlich auch Familie Wiese dabei. Und das gleich mit drei Generationen. Opa Fritz Wiese wusste Sohn Christoph auch Enkel Levin an seiner Seite. Auch vor der gemeinschaftlichen Aufstellung an den Ortseingängen hatten die Wieses ihr Projekt bereits tatkräftig vorangebracht, Schutzlasur aufgebracht, Dächer gebaut und Fundamente betoniert. Entsprechend zufrieden zeigten sie sich jetzt mit dem Ergebnis. Ebenso wie auch die anderen an der Aufstellung beteiligten Höwischer.

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