Jeder vierte Höwischer beim Arbeitseinsatz

Für vergangenen Samstag (16. November) hatten unser Heimatverein-Vorstand und der Ortschaftsrat zum Herbst-Arbeitseinsatz mit anschließendem „Feierabend-Treff“ aufgerufen. Rund ein Viertel unserer Dorfbewohner haben sich beteiligt – zu Beginn sogar bei Nieselregen die Straßenbäume beschnitten, Herbstlaub geblasen, geharkt und gefegt sowie das Ganze schließlich für den Abtransport auf große Hänger verladen. Parallel dazu haben einige Frauen unser Dorfgemeinschaftshaus geputzt.

Das tolle Ergebnis nach rund sechs Einsatz-Stunden war im gesamten Ort und auch im Gemeindehaus nicht zu übersehen. Dafür allen Akteuren drinnen und draußen herzlichen Dank!!!

Ein zweiter Dank gilt allen Bäckerinnen, Köchinnen und Spendern, die mit ihren Kuchen, Salaten, Suppen und Getränken für ein großartiges „Feierabend-Buffet“ gesorgt haben. Schön, dass einige unserer älteren Mitbewohner ihre Anerkennung für die geleistete Arbeit mit einem kulinarischen Beitrag bekundeten und den Dank beim geselligen Treff teils auch persönlich zum Ausdruck brachten.
An dieser Stelle schließlich noch ein ganz besonderer Dank an Christoph Wiese, der trotz großer Familienfeier und eigentlicher Abmeldung kurzfristig mit Traktor und Hänger einsprang und sogar noch zusätzliche Hänger organisierte. Nur dadurch war die komplette Entsorgung der Holz- und Laubmassen überhaupt möglich. DANKE!

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der Arbeitsumfang trotz des großartigen Einsatzes aller knapp 30 Frauen, Männer, Jugendlichen und Kinder an die Grenze des Leistbaren stieß. Hier gilt es nun, die richtigen Lehren für die Zukunft zu ziehen.
Heimatverein und Ortschaftsrat werden bei ihren Auswertungen sicher die nötigen Veränderungen bezüglich Organisation, Vorbereitung und Arbeitsablauf diskutieren und auf den Weg bringen.

Unbefriedigend ist fraglos, dass so manch jüngerer Mitbewohner lieber in der warmen Stube sitzen blieb und sich nicht vom gemeinschaftlichen Tatendrang anstecken ließ, während sogar mehrere Fast-80-Jährige den ganzen Tag Vollgas gaben und auch zum Aufladen auf die Hänger kletterten.
Unsere Gemeinschaft hat diesmal die Hand ausgestreckt und für ein möglichst positives Gesamt-Ortsbild selbst dort das Laub entfernt, wo junge und gesunde Grundstückseigentümer nicht einmal vor der eigenen Haustür ihrer dortigen Räumpflicht nachkamen. Die Bequemlichkeit Einzelner zu unterstützen, soll bei künftigen Arbeitseinsätzen aber sicher nicht zum Dauerzustand werden!
Dagegen gilt all denen unser Verständnis, die sich aus beruflichen, wichtigen privaten oder aber gesundheitlichen Gründen nicht am Arbeitseinsatz beteiligen können.
Natürlich werden sich alle älteren und kranken Mitbewohner auch in Zukunft auf die Unterstützung unserer solidarischen Gemeinschaft verlassen können. Übrigens nicht nur bei Arbeitseinsätzen!

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